Wochenende und Marmor-Muffins

Juhu, endlich Wochenende! Den heutigen Tag habe ich allerdings erstmal mit aufräumen und putzen verbracht, nebenbei war ich noch einkaufen. Und natürlich musste ich prompt den Zitronentee vergessen und deshalb nochmal losfahren. Dann gab’s erstmal selbstgemachte Pizza *mjam* und gleich werde ich noch Muffins backen.

Wenn ihr auch Muffins backen wollt, hier das Rezept:

Angi’s Marmormuffins Deluxe

  • 240 g Vollkornmehl
  • 280 g Mehl Typ 405
  • 4 TL Backpulver (1 Päckchen)
  • 1 TL Natron
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100 g Milchschokolade
  • 100 g weiße Schokolade
  • 2 Eier
  • 280 g brauner Zucker
  • 160 g Margarine
  • 560 ml Milch
  • Ungesüßtes Kakaopulver
  • 1 Päckchen Puderzucker
  • Lebensmittelfarbe
  • Zuckerdekore, Schokostreusel, Mini Smarties o.ä. zum dekorieren
  1. Den Backofen auf 180° vorheizen.
  2. Mehl, Backpulver, Natron und Vanillezucker in einer Rührschüssel mischen.
  3. Den Zucker mit Milch, Margarine und Eiern in einer zweiten Schüssel zu einer gleichmäßigen Masse verrühren.
  4. Die Mehlmischung vorsichtig mit der Zuckermasse verrühren.
  5. Den Teig zu gleichen Teilen in zwei Schüsseln verteilen und in die zweite Schüssel nach Belieben Kakaopulver hinzufügen, bis der Teig schön dunkelbraun ist.
  6. Die Schokolade in kleine Stückchen hacken und die Milchschokolade mit dem hellen Teig, die weiße Schokolade mit dem dunklen Teig verrühren.
  7. Den Teig abwechselnd wie bei einem Marmorkuchen in Muffinförmchen geben und bei 180° (Umluft 160°) 20-25 Minuten goldbraun backen.
  8. Die Muffins noch ca. 5 Minuten auf dem Blech auskühlen lassen.
  9. Den Puderzucker mit etwas Wasser und der Lebensmittelfarbe zu einer zähen Masse verrühren und die Muffins damit bestreichen. Mit den Streuseln und Smarties dekorieren.

Schreibt mir, ob euch meine Muffins schmecken!

Hast du dich jemals gefragt…

  • … ob das Licht im Kühlschrank wirklich ausgeht wenn man ihn schließt?
  • … wieso Dalmatiner Punkte haben?
  • … ob dein Haustier insgeheim denkt es hat dich am kleinen Finger?
  • … wieviel Toilettenpapier man bräuchte um die ganze Erde einmal zu umwickeln?
  • … ob Bill Gates goldene Wasserhähne in seinem Haus hat?
  • … wie es wohl wäre eine Schildkröte zu sein?
  • … ob Hunde wirklich schwarz-weiß sehen?
  • … warum die Milka-Kuh lila ist?
  • … wie sie die Zahnpasta so zweifarbig in die Tuben kriegen?
  • … wie das Schiff in die Flasche kommt?

Und wenn du auf eine dieser Fragen eine Antwort hast, kannst du sie gerne hier posten!

Von Eisbären und Hagelkörnern

Heute nacht habe ich etwas so durchgeknalltes geträumt, dass ich davon erzählen muss. Es fing damit an, dass ich bei meinen Eltern zu Besuch war. Das ist natürlich so nichts weiter ungewöhnliches, denn ich besuche meine Eltern regelmäßig. Aber kommt noch, keine Angst. smilie

Ich saß mit meiner Schwester in meinem alten Zimmer, das sich im Dachgeschoss befindet und daher so ein schräges Kippfenster hat. Das Fenster war offen und wir schauten in unseren Garten hinaus, als plötzlich ein dicker großer Eisbär direkt vor dem Fenster auftauchte. Er kletterte auf dem Dach herum und schaute uns nun direkt ins Gesicht.

Wir blieben regungslos stehen und der Eisbär wanderte weiter das Dach hinauf. Die Gelegenheit nutzten wir, um schnell das Fenster zu schließen. Weise Entscheidung, denn schon war der Eisbär wieder da und schnüffelte am Fenster herum. Wir ließen den Eisbär Eisbär sein und rannten nach unten. Meine Schwester schrie: “Mamaaaaaaa! Da ist ein Eisbär auf unserem Dach!” Ich griff nach dem Telefon und wählte die 110.

Doch als ich der Dame am Telefon erklärte, dass ein Eisbär auf unserem Dach sei und sie doch bitte jemanden vorbeischicken sollte, erwiderte sie: “Das ist leider zur Zeit absolut unmöglich! Alle Kollegen sind im Einsatz, wir können zur Zeit niemanden schicken.” “Feuerwehr, technisches Hilfswerk?” schlug ich vor. Man hört eiliges Herumgetippe auf einer Tastatur, dann antwortete sie: “Ach, da haben sie aber Glück! Das THW ist sowieso gerade in ihrer Straße. Ich sage denen dann, sie sollen den Eisbär auch gleich mitnehmen.”

Ich legte auf und meine Mutter, meine Schwester und ich liefen zum Fenster, um auf die Straße zu schauen – und trauten unseren Augen nicht. Da stand ein riesiger Kranwagen, der gerade ein Cabrio von der Straße hob. In dem Cabrio kämpften drei Insassen mit zwei Meter dicken Hagelkörnern, die sie zu erdrücken drohtend. Links daneben standen drei blaue Polizeiautos mit angeschalteten Sirenen, die Geräuschkulisse erinnerte an einen Godzilla-Film. Überall liefen Menschen umher, schrien und warfen mit Steinen um sich. Gegenüber brannte ein Haus.

Meine Mutter sagte: “Bald werden sie auch anfangen auf unser Haus zu werfen. Wir sollten alle Rolladen runtermachen!” So liefen wir los, um alle Rolladen zu schließen. Als wir fertig waren trafen wir uns wieder im Hausflur, als plötzlich die Türglocke klingelte. Wir zogen die Rolladen ein bisschen hoch und sahen eine dunkelhäutige Frau mit ihrer kleinen Tochter. Sie hatte Angst vor den Steinen und dem Hagel, also ließen wir die beiden herein.

Meine Mutter fragte die Frau, ob der Eisbär noch auf dem Dach sei, was diese verneinte. Das THW habe den Eisbär vor wenigen Minuten vom Dach geschossen und er läge nun in unserem Vorgarten. Tatsächlich lag dort der Eisbär und schnarchte laut. Er war wohl nur betäubt.

Meine Mutter zeigte der Frau unser Gästezimmer, weil alle sehr müde waren. Und dann gingen wir alle ins Bett. Draußen heulten noch immer die Sirenen, die Menschen schrien laut, und der Eisbär schnarchte in unserem Vorgarten friedlich vor sich hin.

Second Life

Von Second Life hat der eine oder andere von euch bestimmt schon mal gehört. Es ist eine Art Online-Computerspiel/Chat mit einer 3D-Umgebung, in der man sich einen Charakter erstellen kann, mit dem man dann die SL-Welt erkundet. Es hat eine gewisse Ähnlichkeit mit The Sims – aber auch nur ein bisschen.

Gekommen bin ich auf Second Life durch Jale, die mir empfohlen hat doch mal vorbeizuschauen. Also hab ich mir dann mal einen Account angelegt und die Software runtergeladen, die man zum spielen braucht. Der Basisaccount ist gratis, gegen Bezahlung bekommt man einen Premium Account, mit dem man dann auch Landbesitz erwerben kann.

In Second Life kann man eigentlich alles machen, was man im echten Leben auch tun kann. Bauen, Handel treiben, tanzen, Haustiere haben, einfach nur herumhängen… und sogar noch einiges mehr wie zum Beispiel teleportieren und fliegen. Die spieleigene Währung Linden-Dollar kann gegen echtes Geld eingetauscht werden, so dass sich bereits richtige SL-Unternehmen gebildet haben. Und Second Life wächst immer weiter – es gibt täglich neues zu entdecken!

Das Erkunden der Welt und die Interaktionen der Figuren machen einen Riesenspass und man muss echt aufpassen, dass man nicht die Zeit vergisst. Zudem kann man seinen Avatar (Spielfigur) nach Belieben anpassen, die Möglichkeiten sind geradezu unbegrenzt. Jeder kann so aussehen, wie er gerne möchte. Heute rote Haare, morgen blonde und übermorgen wieder schwarze? In Second Life ist das ohne weiteres möglich!

Second Life

Und das bin ich in Second Life. Wobei, das ändert sich eigentlich ständig… smilie

Abschalttag

Gestern war der sogenannte Abschalttag – ein Tag, an dem man seinen Computer ausgeschaltet lassen soll, um mal wieder das echte Leben zu genießen. Etliche Blogger und HP-Besitzer haben bei dieser Aktion mitgemacht, wordurch ich letztendlich auch überhaupt erst darauf aufmerksam geworden bin: Ich wollte bei Jott! vorbeischauen und stellte fest, dass die Seite nicht erreichbar war.

Wirklich sinnvoll finde ich diese Aktion eigentlich nicht – wenn ich keine Lust auf meinen PC habe brauche ich dafür keinen Abschalttag, ich kann den Computer auch einfach so mal auslassen. Aber wers braucht… smilie

Neues Design für Angi’s World

Heute habe ich das neue Design von Angi’s World online gestellt. Schon seit längerem stört es mich ziemlich, dass auf der Homepage täglich etliche Spammer ihr Unwesen treiben. Nun habe ich endlich die Konsequenz gezogen und die komplette Homepage auf WordPress aufgebaut. Zusammen mit einigen Plugins bildet dieses nämlich ein ganz passables CMS.

Einige Bugs gilt es noch zu beheben und der Inhalt ist auch noch nicht komplett fertig, aber im großen und ganzen bin ich ganz zufrieden mit mir. Wie gefällt euch das neue Layout? smilie

Sprachplugin geändert

Exklusiv durfte ich das neue Plugin LanguageSwitcher von Poplarware testen. Es basiert auf dem Polyglot Plugin, bringt jedoch einige neue Features mit. Zum Beispiel kann man die verwendeten Sprachen, die Default-Sprache sowie diverse andere Einstellungen nun in im Admincenter unter einem eigenen Menüpunkt einstellen und muss diese nicht mehr umständlich in der php-Datei vornehmen.

Eindeutig positiv ist, dass nun die Sprachtags in den Links zu Permalinks umgewandelt werden und nicht mehr diese störenden Fragezeichen enthalten. Das Plugin könnt ihr hier downloaden.

Nintendo DS Wunschzettel

Schon öfter habe ich jetzt in letzter Zeit Wishlist-Buttons auf diversen Homepages gesehen. Hinter ihnen verbirgt sich zumeist ein Amazon-Wunschzettel, auf dem man angibt was man sich so wünscht. Sehr praktisch finde ich, so braucht man an Geburtstagen usw. nur noch auf die Wishlist zu verweisen. Daher habe ich mir jetzt auch mal eine Wishlist zusammengestellt, aus aktuellem Anlass mit lauter DS Spielen. Besucher jederzeit willkommen smilie smilie

Wishlist

Stöckchen: Statistik

Kurz vorm schlafen gehen noch ein kleines Statistik-Stöckchen, gefunden mal wieder im Stöckchen-Blog:

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Ich werfs mal zu Christa, dem Milko und SuMu!

Angi auf der CeBIT!

Seit Jahren wollte ich immer schonmal zur CeBIT. Vor einigen Tagen hatte ich Karten für die IT-Messe in meinem Briefkasten, die ich von Hostloco bekommen habe. (Der aufmerksame Leser erinnert sich: Hostloco ist der beste Hoster aller Zeiten. smilie ) Im Zuge eines Banner-Design-Wettbewerbs habe ich diese Karten bekommen, wie auch einige andere Hostees.

Darauf startete meine hektische Suche nach a) jemandem der mit mir fährt und b) einem Auto, um dort hinzukommen. Die Fahrt mit dem Zug war mir zu teuer, und alleine wollte ich auch nicht fahren. Der Samstag abend rückte näher, und nachdem ich sämtliche Freunde, Bekannte und Verwandte abtelefoniert hatte, sank langsam meine Hoffnung, jemals zur CeBIT zu kommen. Ich hatte schon mehrere Leute aufgetrieben die mitkommen wollten – nur dummerweise kein Auto. Und ohne Auto keine CeBIT…

Doch dann rief eine Freundin von mir an und teilte mir freudestrahlend mit, dass sie für Sonntag ein Auto hatte. Nun hieß es schnell umdisponieren, denn am Sonntag Mittag war ich mit meinen Eltern zum Essen verabredet. Die Verabredung auf abends verschoben, und dann war auch schon der Tag vorbei, und ich quälte mich Sonntag Morgen um halb 8 aus dem Bett.

Die Fahrt dauerte ungefähr 4 Stunden. Als wir in Hannover ankamen, staunten wir nicht schlecht: Schon von der Autobahn aus sieht man nichts als Hallen, eine Messehalle nach der anderen. Erstmal eine kleine Stärkung bei Mäcces eingefahren, und dann ab auf einen der zahlreichen Parkplätze. Parkgebühr 7 Euro, aber das war uns dann auch egal, weil wir froh waren, endlich einen Parkplatz zu finden, auf dem noch Plätze frei waren!

Und ab aufs Messegelände. Um uns nicht zu verlaufen und auch um die Zeit möglichst gut auszunutzen, nahmen wir erstmal einen Messeplan mit. Am interessantesten schienen die blauen und die gelben Hallen: Communications und Digital Equipment. Also ab durch Halle 10 rüber nach 11, 12 und 13. In Halle 13 (oder war es 12?) war alles voller Chinesen und/oder Japaner, die allen möglichen Handykitsch ausstellten. Natürlich mussten wir uns da ein wenig länger aufhalten… glitzernde Handys, Handysocken und Handyanhänger sind einfach zu schön!

Cebit
Bei den Navigationssystemen war unter anderem Michelin vertreten, und auch das Michelin-Männchen war da. Eine einmalige Gelegenheit für ein Foto, welche ich natürlich nicht verpasst habe! Das Michelin-Männchen ist übrigens sehr nett! smilie

Im Hostloco-Forum hatte ich kurz bevor wir losfuhren noch den Tipp bekommen, Halle 22 sei besonders interessant, und so schlugen wir uns durch bis dorthin. Schon beim reinkommen fällt einem auf: Hier geht der Bär ab! Halle 22 hat den lautesten Geräuschepegel von allen, denn dort steht ein Spiele-PC neben dem anderen. An jeder Ecke zockt irgendjemand irgendwas. Gamer-Paradies pur!

An einem kleinen Gamestar-Stand gab es ein Mini-Abo für 10 Euro: 3 Zeitschriften und dazu ein 1 GB USB-Stick. Da haben wir dann gleich mal zugeschlagen – einen USB Stick kann man immer brauchen! Ein paar Stände weiter warfen die Jungs von Razer Mäuse in die Menge – entsprechend viele Menschen drängten sich um den Stand. Man kam nichtmal mehr daran vorbei!

Need for Speed Carbon konnte man in diesem coolen “Auto” spielen. Richtig mit Lenkrad und Pedalen wie in einem echten Auto!

Cebit

Ein paar Hallen weiter staunten wir über zwei Riesendrucker, die Bilder in riesigen Formaten druckten. Ungefähr ein mal zwei Meter groß! Es gab einen Hochglanzdrucker und einen matten. Die Bilder kamen zwar sehr langsam, aber in einer bestechend scharfen Qualität aus den gigantischen Walzen.

Cebit

Im Public Sector Park fand ich Beck Online, die eine sehr gute juristische Datenbank verwalten. So bin ich nun stolze Besitzerin eines Beck Online-Kugelschreibers! Auch die deutschen Länder sind im Public Sector Park vertreten. Unser Weg zurück zum Ausgang führte uns dann noch vorbei an den Telekom-Ständen, wo man unter anderem (wenn man genug Geduld zum anstehen hatte) in einer Art Flugzeug-Simulation mit 3D-Brillen sitzen konnte.

Cebit
Und zu guter Letzt gibt es natürlich noch für die Jungs unter euch ein Cebit-Babe! Diese nette junge Dame hat kein Oberteil an, sie ist bis auf den Rock komplett mit Airbrush angemalt. Sieht man gar nicht, was? smilie

Dank ihr war der Stand, für den sie warb, die ganze Zeit belagert bis zum Umfallen! Tjaja, das Auge isst eben mit, nicht wahr die Herren? Es liefen noch einige andere Models mit Airbrush-Bodypaints auf der CeBIT herum, aber diese hier war ganz eindeutig die schickste. Respekt an den Künstler, der sie angemalt hat!

Cebit
Todmüde, aber glücklich, ging es dann gegen 4 Uhr wieder zurück Richtung Heimat, denn ich musste spätestens um acht bei meinen Eltern sein. Nachdem wir uns erstmal auf der Suche nach einer Tankstelle gehörig verfahren hatten, fanden wir eine halbe Stunde später endlich die Autobahn und fuhren heimwärts.

Auf Höhe Dortmund gerieten wir in einen kleinen Stau, der aber dank Autokennzeichen-Bingo recht schnell vorüber ging. Die letzte Stunde vertrieben wir uns mit lauter Musik (okay, sehr lauter Musik) und gemeinschaftlichem Mitsingen. Und dann waren wir auch schon auf der Flughafenautobahn in Richtung Bonn.

Mein Fazit: Unheimlich viel zu sehen gibt es auf der CeBIT, man weiß gar nicht wo man zuerst hinschauen soll. Es hat riesigen Spass gemacht und diesen Tag werde ich so schnell nicht vergessen! Einzig und allein ein Nintendo-Stand hat mir gefehlt. Trotzdem, wenn irgend möglich, möchte ich nächstes Jahr wieder hin – allein der vielen Eindrücke wegen. Danke, Hostloco! smilie