Der Nachteil einer Dachwohnung

Seit es in den letzten Tagen wieder wärmer geworden ist, offenbart sich wie jeden Sommer der große Nachteil einer Dachwohnung: Es ist einfach viel zu heiß. Und nicht nur das, nein: Es ist grundsätzlich am heißesten immer in dem Zimmer, in dem man sich gerade befindet. Ist es Nacht und man möchte schlafen, sind im Schlafzimmer gefühlte 50 Grad. Tagsüber befindet man sich hauptsächlich im Wohnzimmer, also ist folglich das Wohnzimmer der wärmste Raum in der ganzen Wohnung.

Nichts hilft, kein Lüften, keine Rolladen, nicht mal ein Ventilator. Wie soll er auch, wo er doch nur die warme Luft von der einen Ecke des Raumes in die andere bläst. Und als wäre das nicht genug, kriege ich höchstwahrscheinlich dann auch noch vom Venti einen Zug im Rücken. Da möchte man am liebsten den ganzen Tag unter der kalten Dusche stehen. Oder nur noch halbnackt herumlaufen. Der Anständigkeit halber.

Selbst der Hund will sich nicht mehr bewegen und liegt nur noch auf den Fliesen in der Küche herum. An kochen ist gar nicht zu denken, weil sich dadurch die Küche auf schätzungsweise 60 Grad aufheizen würde. Seltsamerweise scheint es drinnen sogar noch heißer zu sein als draußen…

Da lob ich mir doch die Technik. Die hat nämlich so praktische Dinge wie Klimageräte hervorgebracht! Und das wird gleich morgen hervorgeholt und in Betrieb gesetzt. Dann ist’s vorbei mit der Riesenschwitzerei! smilie


[Angelina]
Related Posts: •  Wohnung entrümpelt   •  Stöckchen: TV-Serien   •  Baby unterwegs!  

11 Kommentare

  1. SuMu sagt:

    meine katzen wissen auch kaum, wo sie liegen sollen smilie, bei und ist es auch total schwül smilie

  2. milko sagt:

    Seht Ihr, deswegen baue ich in mein Haus eine Klimanlage mit Energierückgewinnung. Damit schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe: 1. Angi und SuMu können im Sommer bei mir wohnen, weil es nicht so heiß ist. 2. Ist die ausgeklügelte Technik wesentlich umweltschonender als herkömmliche (Im Winter) Heizungsanlagen und (im Sommer) Ventilatoren oder gewöhnliche Klimageräte. smilie smilie

  3. SuMu sagt:

    Wann ist die Klimaanlage eingebaut smilie

  4. milko sagt:

    Nuja – das ist dann wohl der Haken. 3 Jahre? I don’t know smilie

  5. SuMu sagt:

    o.k. dann müssen wir wohl warten smilie

  6. milko sagt:

    Dann mach Dir derweil warme kalte Gedanken :thumbsup:

  7. Angelina sagt:

    Hihi, aber danke für das Angebot smilie

  8. Shobba sagt:

    *Dachbodenzimmer hab* *schwitz wie blöd* smilie

  9. Neilpryde79 sagt:

    Das Spiegeleier-auf-dem-Wohnzimmertisch-braten-können-Glücksgefühl kenne ich noch aus meinem letzten, recht südlichen Studienort. Mein Rezept war immer diese Anti-Auskühlungs-gold-silber-Decken, die man eigentlich von Autobahnunfällen und halb erfrohrenen Biathleten kennt, an die voll bestrahlten Fenster zu hängen. Das hilft ca. für 5 Grad weniger. Ansonsten viel Sport machen, kommt einem das eigene Zimmer irgendwann kühl vor smilie

  10. Angelina sagt:

    Hey, danke für den Tipp smilie Muss ich mal ausprobieren!

  11. Fliesen sagt:

    Um Energie zu sparen, einfach mal bei großer Hitze ein vollkommen nasses Bettlaken vor das Fenster hängen. Nach alten Grundsätzen der Lüftungstechnik nimmt das verdunstende Wasser Energie auf. Dabei sinkt die Temperatur im Zimmer. Gleichzeitig steigt der prozentuale Anteil der feuchten Luft, was zusätzlich zum Wohlfühlen beiträgt.

    Gruß von einem alten Ingenieur!

Einen Kommentar hinterlassen

smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie smilie