Ein Wattestäbchen foppt die Polizei

Seit Jahren ist die Polizei auf der Suche nach dem Phantom von Heilbronn, einer Frau, die über 40 Verbrechen begangen haben soll. Die einzige Spur, die sie jedes Mal hinterließ, war ihre DNA. Quer durch Deutschland hat sich die Gute gemordet, und auch in Österreich trieb sie ihr Unwesen.

Wenn es nicht um Verbrechen ginge, wäre das ganze fast komisch: Denn das Phantom ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Phantom. Die Serienkillerin existiert gar nicht; die gefundene DNA befand sich schon vorher auf den Wattestäbchen und stammt wohl von einer Verpackerin der Firma, die die Wattestäbchen, mit denen die Polizei DNA-Abstriche vornimmt, herstellt.

Durch einen Fehler gelangten die falschen Wattestäbchen in die SpuSi-Koffer der Herren Beamten, und so verteilte die arme unschuldige Frau unwissentlich ihre DNA an etlichen Tatorten. Und niemand kam bis vor kurzem auf den Verdacht, dass da etwas nicht stimmen könnte – bis vor ein paar Tagen. Mehr Infos dazu gibt es auf Spiegel Online.

Da kann ich nur sagen: Peinlich, peinlich. Das hätte man vielleicht schon früher merken können. smilie


[Angelina]
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