Nach wie vor schläft Sean sehr schlecht ein und auch kaum durch. Nun habe ich gestern abend mal versucht, ihn in seinem Bettchen einschlafen zu lassen. Lange hat er sich rumgewälzt und immer wieder aufgeschaut – sich dann wieder hingelegt, die Augen zu gemacht – und dann ging das Spielchen von neuem los. Nach gefühlten zwei Stunden (ich habe keine Ahnung wie lange es tatsächlich dauerte) schlief er aber dann endlich ein. Das war ein Erfolgsgefühl! 
Zwar ist er nachts wieder aufgewacht, aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Eine Bekannte erzählt mir ständig ich solle mir das Buch “Jedes Kind kann schlafen lernen” zulegen. Ich halte davon aber absolut nichts. Die Methode in dem Buch ist eine Art Dressur oder Konditionierung, und Kinder sind keine Hunde, die man trainieren kann. Babys brauchen nunmal viel Nähe und das besonders beim einschlafen. Irgendwann wird Sean auch von alleine einschlafen und nachts nicht mehr weinen. Bis dahin müssen wir da halt durch. Denn wer damit nicht klarkommt, der soll keine Kinder kriegen. Meine bescheidene Meinung 

















OH wie war. Ich halte auch nichts von Büchern oder der gleichen! Ich hab zwar keine Kinder, aber die Menschen vor 100 Jahren hatte auch keine Ratgeber!
Tschuldigung ich bin da anderer Meinung


Man tut den Kindern in manchen Situationen keinen Gefallen wenn man sie betüdelt. Meine Beiden haben von Anfang an alleine in ihrem Zimmer geschlafen und rein gegangen bin ich nur wenn es wirklich Alarmgeschrei gab *g* sie wussten das ich komme aber sie erwarteten es nicht bei jedem Quäken.
Und Erziehen ist meiner Meinung nach nichts anderes als Konditionieren – man lobt richtiges Verhalten und ignoriert falsches Verhalten – Punkt. Das klappt bei Menschen (ob nun Kind oder Erwachsener) und bei Hund
Jeder muss aber selbst wissen wie er sein Kind erzieht – Bücher dabei lesen und sich das heraus ziehen was man gut findet ist bestimmt nicht schlecht – ich hab aber auch nie gelesen sondern aus dem Bauch heraus entschieden.
Viel Glück beim Erfolgreichen schlafen
ja prinzipiell bin ich deiner Meinung. Aber solang sie noch so klein sind, ich weiß nicht. Da halt ich lieber noch Händchen damit Sean Vertrauen entwickelt dass immer einer da ist.
Ich sehe das ähnlich wie Antje, Alexander wird zwischen 19 und 20 Uhr ins Bett gelegt, dann bekommt er einen Kuss und ich mache sein Mobile an, das ist unser Ritual und in der Regel schläft er dann auch sehr schnell ein, ohen weiteres Gebrüll und das seit etwa einem Monat. Klar gibt es auch mal den ein oder anderen Tag, wo er nicht gleich schläft und dann noch brüllt. Dann geh ich noch mal rein, beruhige ihn (aber immer, ohne ihn nochmal aus dem Bett zu heben) und gehe dann wieder raus. Manchmal muss ich das zwei – dreimal wiederholen, aber ich bleibe nicht neben ihm sitzen, bis er eingeschlafen ist, der kleine Wicht weiß das nämlich schon ganz genau und wil das dann immer (so geht es mir nämlich gerade mit dem Beifüttern, der weiß genau, dass ich Milch hab und will nix anderes essen, bis er seine Milch bekommt). Drücke dir die Daumen, dass Sean bald alleine gut schläft.
Da Sean ja die ersten sechs Monate im Beistellbettchen neben unserm Bett geschlafen hat, tut er sich damit sehr schwer. Allerdings ist auch nicht das einschlafen das größte Problem, sondern das Durchschlafen. Er wacht halt sehr oft auf und weint dann. Eine Freundin meinte das läge daran dass er nicht im Bett einschläft und dann wenn er aufwacht merkt ey ich bin ja woanders, und das stört ihn. Scheint aber nicht zu stimmen, denn gestern schlief er ja im Bettchen ein und ist trotzdem nachts weinend aufgewacht.
Das Mobile hält Sean leider bloß wach, weil er danach greifen will. *bg* Dann steht er auf und reckt sich danach.
Speziell auf dieses Buch bezogen mag ich die Methode darin nicht, weil sie feste Zeiten vorschreibt wann man reingehen darf, die immer weiter gesteigert werden. Dann sitzt man nachher eine halbe Stunde lang vor der Kinderzimmertür und guckt auf die Uhr, während man dem schreienden Kind zuhört. Ansonsten finde ich es völlig okay, das Baby im Bettchen liegen zu lassen und zum beruhigen reinzugehen – nur diese Zeitvorschriften finde ich eben sehr schlecht.