Extrafilm ist die Adresse für Fotogeschenke und Entwicklung. Seit diesem Sommer gibt es dort auch eine neue Kollektion von Fotobüchern, von denen ich das Fotobuch Impress testen durfte. Insgesamt gibt es sieben verschiedene Fotobücher, vom Taschenbuchformat bis hin zum großen DinA3-Fotobuch.

Um ein Fotobuch bei Extrafilm gestalten zu können, muss zunächst der Extrafilm Designer heruntergeladen werden. Das ist ein Programm zur Gestaltung der Fotobücher. Es ist sehr umfangreich und bietet verschiedene Möglichkeiten. Man kann das Fotobuch komplett vom Assistenten erstellen lassen: Erst wird eine von über 140 Designvorlagen ausgewählt, dann fügt das Programm automatisch alle gewünschten Bilder in das Fotobuch ein. Dabei gibt es verschiedene Kategorien, je nach Anlass: Allgemein, Baby, Ferien, Hochzeit, Kinder, Party und Tiere.
Alternativ gibt es natürlich auch die Möglichkeit, das Fotobuch selber zu gestalten. Dabei ist den Möglichkeiten der Anpassung keine Grenze gesetzt: Wer nur die Reihenfolge der Bilder selber wählen möchte, kann seine Fotos in ein vorher ausgewähltes Design per Drag & Drop platzieren. Man kann aber auch einfach alles ändern: Rahmen, Positionen der Bilder, Cliparts zur Verzierung setzen, Hintergründe… auch ein Foto kann als Hintergrundbild ausgewählt werden!

Je nach Größe des Fotobuchs können auch für den Umschlag verschiedene Zusatzoptionen ausgewählt werden. So habe ich für mein Fotobuch Impress das Fenster im Umschlag ausgewählt. Diese Option finde ich besonders toll: Im Umschlag ist dabei ein Fenster, in dem man wie bei einem Bilderrahmen ein Foto sehen kann, das sich auf der Seite dahinter befindet. Sehr edel!
Auch für die anderen Fotobücher gibt es natürlich unterschiedliche Cover, meist sind das 8 verschiedene Muster.
Ein weiteres Feature des Extrafilm Designers ist das Bearbeiten von Fotos. Mit einem Doppelklick auf ein Foto öffnet sich ein Bearbeitungsprogramm, mit dem man die wichtigsten Funktionen zum Bearbeiten hat. Besonders interessant ist dabei natürlich das Rote-Augen-Tool. So kann man sich ein vorheriges Durchsehen und Bearbeiten der Fotos sparen und dies direkt im Programm erledigen. Und natürlich kann man Fotos auch drehen, zoomen oder nur bestimmte Ausschnitte verwenden.
Das Programm ist gut zu bedienen und lässt eigentlich nichts vermissen. Das einzige was ich mir noch wünschen würde, sind variablere Rahmen, die sich an die Fotos anpassen, statt umgekehrt. Ansonsten ist der Extrafilm Designer aber wirklich top.
Bis zum 31.10.2009 gibt es bei Extrafilm im Rahmen der Sommeraktion 2009 bis zu 20 % Rabatt auf Fotobücher und alle anderen Fotoprodukte – also genau der richtige Zeitpunkt, um ein eigenes Fotobuch zu erstellen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Album der Urlaubsbilder vom Sommerurlaub? 
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6 Comments
Ich kenne viele, die bei Extra-Film ihre Fotobücher bestellen. Ich gehöre jedoch nicht dazu, da ich Ifolor bevorzuge. Ich habe dort schon 4 oder 5 Fotobücher machen lassen und war jedes Mal total begeistert davon!
LG
Sandra
Ich hab schon längere Zeit nich mehr “fotofiert” – bin noch voll analog. So´n Fotobuch wär nix für mich. Ich will eigentlich keine “Erinnerungsfotos” machen.
Lieber Landschaften, Architektur, Makro – schöne Fotos eben. Das letzte Mal, als ich ein “Ereignis” fotografiert habe (goldene Hochzeit in der Familie einer Bekannten vor ein paar Jahren) – da wurde ich genau zu solchen Fotos “genötigt”, die ich ungern mache.
Ich hab denen den Gefallen getan, mit 2 SLR-Kameras + Blitz + paar Objektiven 4 Filme “durchgezogen”. Und dann hab ich denen die 4 Filmrollen gegeben, mit den Negativen. Macht ´n engagierter Fotograph normal nie – Negative weggeben. Das waren aber eben keine Fotos die ich wollte – ich hab die mir auch nie angesehen.
Noch kurz zu einer Bemerkung von dir: “Besonders interessant ist dabei natürlich das Rote-Augen-Tool.”
Die “roten Augen” kommen praktisch nur bei einer Kompaktkamera mit eingebautem Blitz (Blitz ist zu nahe an der Objektivachse) – bei einer Spiegelreflex mit Aufsteckblitz sind die (fast) ausgeschlossen. da hab ich ja wieder ganz viel geschrieben – Ei wei.

Vielen Dank für die Erklärungen! Weiter so!
@JürgenHugo: So eine tolle Kamera habe ich leider nicht.
@Angelina:
Wenn du mal eine “richtig” tolle Kamera sehen willst – jenseits von gut und Böse: google mal nach “Hasselblad” und klick da auf “H3Dll-50″.
Das ist ziemlich das beste, was man noch rumtragen kann. Einstandspreis (Kamera, 1 Objektiv, Kleinkram) = neuer Golf mit bißchen was drin…
Für eine komplette Ausrüstung (2 Bodies, paar Objektive, viel Kleinkram) = neue E-Klasse, nich das Einsteigermodell und ordentlich was drin…
Ich hab mal eine 205 FCC von Hasselblad in der Hand gehabt, die is noch ne Nr. größer – ein Riesenteil. Fotografieren könnt ich mit sowas schon (kurze Einarbeitung vorausgesetzt) – nur bezahlen kann das ein Normalsterblicher nich – leider.

Was, so viel Geld kann man für eine Kamera ausgeben? Oh mein Gott…
Mein Vater fotografiert mit einer digitalen Spiegelreflex mit Aufsetzblitz, aber ich glaube die war dann doch ein bisschen günstiger
wenn auch nicht billig. Damit hat er übrigens das Foto oben im Header gemacht.
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