Vor einigen Wochen entdeckte ich auf Twitter zwei Apps, die richtig Spass bringen: Gowalla und Foursquare. Mit beiden kann man dank des GPS im iPhone Orte, an denen man sich befindet, mit anderen teilen. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Ich erklär’s euch:
Gowalla

Nach dem anmelden über die App geht es los: Auf der Startseite wird erstmal das eigene Profil angezeigt. Dort sieht man die eigenen Check-Ins, Badges und Items (dazu später mehr). Noch ist da nicht viel los, denn man muss erstmal ein paar Check-Ins machen. Also ab auf den Menüpunkt Spots und dann auf Nearby. Dort stehen nun alle Spots, die sich im näheren Umfeld befinden. Wenn die eigene GPS-Position nah genug an der des Spots liegt, kann man einchecken und damit anzeigen, wo man sich gerade aufhält.
Wenn kein Spot zu einem Ort vorhanden ist, dann kann man auch einen hinzufügen. Dazu gibt man Namen und Beschreibung ein, fügt die Art des Spots hinzu und speichert ihn. Und damit kommen wir dann auch gleich zu den Badges: Das sind Abzeichen, die man sammeln kann. Es gibt Badges für die Zahl der besuchten Spots, für die Zahl der erstellten Spots und für vieles mehr.
Dann gibt es da noch die Items. Ein paar hat man von Anfang an und manchmal findet man welche beim einchecken. Es gibt alle möglichen Items: Nahrungsmittel, Spielzeug, Fortbewegungsmittel. Je nach Art des Spots lassen sich unterschiedliche Items finden. Was kann man mit den Items machen? Wenn man ein Item an einem Spot ablegt, wird man “Founder” dieses Spots. Außerdem kann man seine eigenen Items austauschen mit Items, die andere an einem Spot hinterlegt haben. Zu guter Letzt kann man sie im Vault ablegen und so versuchen, alle existierenden Items zu sammeln. Es gibt derzeit um die 100 verschiedene und es kommen stetig neue dazu!
Foursquare

Foursquare funktioniert nach dem gleichen Prinzip. Bis vor kurzem war der Dienst nur in augewählten Städten verfügbar, seit kurzem aber gibt es auch Foursquare für jedermann, egal wo er oder sie wohnt. Auch in Foursquare kann man Badges sammeln, die man durch Check-Ins erhält. Pro Check-In gibt es Punkte, je nachdem wieviele Spots man am aktuellen Tag schon besucht hat. Zusatzpunkte gibt es für den ersten Check-In überhaupt an einem Ort und für das erstellen von Spots.
Bei Foursquare fehlen die Items, was einiges an Spassfaktor nimmt. In dieser Hinsicht gefällt mir Gowalla besser. Dafür kann man bei Foursquare die Adresse eines Spots hinzufügen, wenn man sie kennt. Das kann ganz nützlich sein. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Tipps zu Spots hinzuzufügen. Das ist praktisch, denn so kann man durch Tipps von anderen Usern vielleicht neue interessante Orte entdecken.
Beide Anbieter verfügen über Twitter- und Facebook-Integration. Damit kann man nach Freunden suchen die auch Gowalla/Foursquare nutzen und diese dann bei Gowalla/Foursquare als Freunde hinzufügen. Checkt man selber ein, kann man auswählen ob der Check-In bei Twitter oder Facebook gepostet werden soll und eventuell noch einen Spruch dazu schreiben. Auch kann man im iPhone App beider Anwendungen einstellen, ob man Push-Benachrichtigungen erhalten will, wenn Freunde einchecken.
Fazit
Mir persönlich sagt Gowalla mehr zu. Nicht nur die Items, sondern es gibt auch wesentlich mehr Spots bis jetzt. Das liegt wahrscheinlich daran, dass es meinen Wohnort ja erst seit kurzem überhaupt bei Foursquare gibt.
Gowalla Apps gibt es für: iPhone, eine Android App soll bald folgen. Bis dahin kann die mobile Gowalla-Website genutzt werden.
Foursquare Apps gibt es für: iPhone, Android, Blackberry.
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