Kennt ihr das, wenn man abends im Bett liegt und einem tausend Gedanken durch den Kopf gehen, die man dann am nächsten Tag wieder vergessen hat? Mir geht es ständig so. Bevorzugt kommen mir nachts wenn ich schlafen will Ideen für Blogbeiträge. Damit ich diese dann eben nicht am nächsten Tag wieder vergessen habe, notiere ich sie mir stichwortartig auf einer To-Do-Liste auf dem iPhone, das nachts immer auf meinem Nachttisch liegt.
Dumm nur, wenn die Stichworte so kryptisch sind, dass ich dann wenn ich sie mir ansehe trotzdem nicht weiß, was ich mir am Vortag dabei gedacht habe! So geschehen vor kurzem, als ich mir bei dem Stichwort “Multitasking-Falle” wohl irgendeinen superspannenden Beitrag überlegt haben muss, oder auch nicht – ich weiß es nicht, ich habe nämlich überhaupt keine Ahnung was ich mir dabei gedacht habe.
Überhaupt, ich glaube ja dass diese ganzen technischen Errungenschaften uns ein bisschen aufs Gedächtnis schlagen. Früher gab es keine Handys oder Telefone mit eingespeicherten Nummern – die musste man sich merken. Man hatte auch keine Kalender auf dem Smartphone, die man überall dabei hatte. Und all diese Push-Erinnerungen, die mich heute vor dem vergessen eines wichtigen Geburtstags bewahren. Aber: Ich brauchte sie auch nicht, mein Gedächtnis war früher einfach besser.
Aber vielleicht verkalke ich ja auch nur langsam? Schließlich werde ich langsam alt. Schon komisch, ich fühle mich nicht anders als mit 20. Wie die Zeit vergeht! (Um Gottes Willen, ich klinge schon wie meine Oma!
)
Wie seht ihr das? Schaden Smartphones & Co eurem Gedächtnis? Und was zur Hölle habe ich mir gedacht bei der Multitasking-Falle?! 
Related Posts: • Damit wir nicht vergessen. RIP, Roberto. • bessergehen.com: Birkenstock Onlineshop und grosse Messe • Das grosse MosterDealz.de Gewinnspiel
Tags: Blog • Gedächtnis • iPhone • Multitasking-Falle • Smartphone • Technik • ToDo-Liste • vergessen



















2 Comments
Also ich glaube schon das man dadurch , das man sein Hirn immer weniger fordert , auch die Leistungsfähigkeit nachlässt.
die idee, die sachen abends aufzuschreiben ist super. allerdings nutze ich mein schwarzes buch dafür und nicht das smartphone. vorteil: schnell hingekritzelt kann ich es womöglich noch entziffern.
ganz im gegenteil beim smartphone, wenn da noch das automatische wörterbuch bei einem schreibfehler zugeschlagen hat.
Leave a Reply