Butter up your Life: Bärlauchbutter und Tomatenbutter

Ich hasse Butter eigentlich. Sämtliche Brötchen und Brote esse ich grundsätzlich ohne Butter, weil ich Buttergeschmack absolut abstoßend finde. Das gilt allerdings nicht für Kräuterbutter: Wenn man nur genug Zeug in Butter schmeißt, schmeckt sie nämlich gar nicht mehr nach Butter. Diese erstaunliche Tatsache führt dazu, dass ich gute Kräuter- oder andere gewürzte Butter genau so sehr liebe, wie ich normale Butter hasse. Es folgen meine beiden Lieblingsrezepte für Butter!

Bärlauchbutter

Bärlauchbutter Zutaten

Zutaten

250 g weiche Butter
Bärlauch (tiefgekühlt: 100 g, frisch: 1 Bund)
1/2 bis 1 TL Salz

Optimal ist natürlich frischer Bärlauch, tiefgekühlter geht aber auch. Bärlauch ist ja nun absolute Saisonware, daher muss man außerhalb der Saison auf Tiefkühlware zurückgreifen. Getrockneter Bärlauch empfiehlt sich nicht! Habe ich schon ausprobiert, sieht nicht nur lange nicht so hübsch grün aus als fertige Butter, sondern schmeckt auch deutlich weniger gut.

Zubereitung

1. Frischen Bärlauch waschen und fein hacken. Tiefgekühlten Bärlauch auf einem Küchenhandtuch ausbreiten und auftauchen lassen, danach in das Handtuch einwickeln und noch ein wenig Wasser rausdrücken – wenn zu viel Wasser drin bleibt setzt es sich von der fertigen Butter ab und sieht doof aus. xD

Bärlauch tiefgekühlt

2. Bärlauch, Butter und Salz in eine große Schüssel geben. Ist die Butter weich genug, kann man sie einfach mit einer Gabel verkneten. Ist sie noch zu hart, so empfiehlt sich der Pürierstab. Auch hilfreich, wenn man zu faul ist den Bärlauch richtig klein zu hacken – beim Bearbeiten mit dem Pürierstab wird’s richtig schön fein (und die grüne Farbe wird dann auch nochmal hübscher).

Pro-Tipp 1: Was man niemals, ich wiederhole niemals, machen sollte, ist tiefgekühlten Bärlauch mit kalter Butter mit dem Pürierstab zu bearbeiten, ohne den Bärlauch vorher gründlich aufzutauen. Niemals. Ich hätte mir mal fast meinen Pürierstab gehimmelt damit. Der Bärlauch kühlt die Butter noch mehr runter und sie wird sehr hart, der Pürierstab schafft das nicht mehr und fängt an zu qualmen. Nicht schön. Don’t try this at home. :laugh:

Pro-Tipp 2: Das Salz unter der Butter in die Schüssel geben, nicht oben drauf. Wenn man es oben drauf gibt und mit dem Pürierstab drauf losgeht, dann fliegt erstmal schön ne Runde Salz durch die Küche. Für euch getestet.

Tomatenbutter

Tomatenbutter Zutaten

Zutaten

250 g Butter
100 g Tomatenmark
1 Knoblauchzehe
1/2 bis 1 TL Salz
optional: ein paar getrocknete Tomaten

Zubereitung

Den Knoblauch fein hacken oder mit der Knoblauchpresse zermantschen. Knoblauch, Butter, Tomatenmark und Salz verkneten oder mit dem Pürierstab vermischen, bis sich eine gleichmäßige, rote Farbe ergibt. Man kann noch ein paar getrocknete Tomaten fein hacken und dazugeben, sieht hübsch aus – schmecken tut’s aber auch ohne super.

Bärlauchbutter und Tomatenbutter

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