Pistenabbau in Kleinarl

Unser Ferienhaus liegt mitten in Kleinarl und der Lift hoch ins Skigebiet ist nur wenige Minuten zu Fuß entfernt, wenn man ein Stück hochläuft kann man sogar den halben Weg mit den Skiern abfahren. Und das beste war immer, dass es sogar eine Abfahrt gibt, über die man direkt bis zum Haus fahren kann: Über die Piste unterhalb vom Gasthof Pröll, in dem es die beste Gulaschsuppe der Welt gibt, kann man dank eines Ziehweges und einer abschüssigen Wiese bis unmittelbar vor unsere Haustür fahren.

Bisher. Denn in diesem Jahr erwartete uns erstmal eine ziemliche, naja, Überraschung: Die Abfahrt unterhalb von Pröll wird seit dieser Saison weder beschneit noch präpariert, sie ist nun eine “Naturpiste”. Das bedeutet: Sobald es mal einige Tage nicht schneit und viele die Piste herunterfahren, kommen ganz schnell Erde und Wiese zum Vorschein. Schon nach wenigen Tagen war das Stück in tierisch schlechtem Zustand und man konnte kaum mehr darauf fahren.

Warum die Piste nicht mehr präpariert wird, das versteht keiner so richtig. Vielleicht lohnt es sich nicht für die Liftgesellschaft, das mag wohl sein. Verständlich ist es trotzdem nicht – andere Skiorte würden sich freuen über eine Piste, dank der viele Gäste bis vor ihre Haustür fahren können. In Kleinarl aber wird sie abgeschafft.

Besonders ärgerlich ist diese Tasache allerdings für die Familie Pröll, die den Berggasthof oberhalb besagter Piste betreibt. Denn wenn man von der Haupt-Talabfahrt zu Pröll hinüber fährt, muss man eigentlich über die zweite, nun abgeschaffte Piste ins Tal fahren. Zurück zur Talabfahrt zu gelangen ist mit einigem Aufwand und Anstrengung verbunden, oder aber mit einer Fahrt über ein Straßenstück, das mit Split gestreut ist. Da sind zerkratzte Ski vorprogrammiert. In Betracht dieses Aufwandes werden wohl in Zukunft einige Gäste ausbleiben – und das, obwohl es bei Pröll wirklich göttliche Gulaschsuppe gibt. Und der Krautsalat ist auch nicht zu verachten!

Bleibt nur zu hoffen, dass einige Feriengäste sich ein Herz fassen und an den Bürgermeister oder die Liftgesellschaft schreiben und darum bitten, diese in meinen Augen unnötige und nur Nachteil bringende Änderung wieder aufzuheben. Denn die Dorfabfahrt war immer eine echte Bereicherung für den Ort und ich bin mir sicher, dass ich nicht die einzige bin, die sich freuen würde wenn man sie im nächsten Jahr wieder anständig fahren könnte.

Winterurlaub 2010: Toms Unfall

Wie jedes Jahr ging es auch dieses Jahr Weihnachten zum Skiurlaub nach Kleinarl in Österreich. In unserem Feriendomizil im Holzblockhaus Hiller haben Tom und ich die kleine Ferienwohnung gemietet, meine Eltern, Tante und Schwester die große.

Den ersten Skitag habe ich gleich mal verpasst, weil ich ziemliche Magenprobleme hatte. Am Sonntag hatte dann Tom seinen ersten Skikurstag. Er fährt ja erst seit einigen Jahren und muss noch ein bisschen üben. Wir hatten verabredet, dass wir uns um 12 Uhr nach Ende des Kurses unten am Lift treffen, damit er den Pattepu mit zurück nimmt, den ich auf dem Schlitten mitgenommen hatte.

Doch als wir Punkt 12 dort unten standen, war von Tom keine Spur. Nach zehn Minuten, als er immer noch nicht auftauchte, entdeckte ich seine Ski im Skikeller. Ich versuchte ihn auf seinem Handy zu erreichen, das er morgens in der Ferienwohnung hatte liegen lassen – lag es doch nahe, dass er die Verabredung vergessen hatte und nun dort war. Aber er ging nicht dran.

Schließlich habe ich dann in der Skischule nachgefragt – und war erstmal ziemlich geschockt als ich die Antwort bekam, dass er um 11 einen Unfall gehabt hätte, mit der Ambulanz abgeholt worden sei und jetzt vermutlich im Krankenhaus in Schwarzach zum Röntgen wäre. Schwarzach, müsst ihr wissen, liegt am anderen Ende des Tales und ist ziemlich weit zu fahren!

Ich bekam die Telefonnummer des Krankenhauses und die einiger umliegender Ärzte und durfte dann erstmal rumtelefonieren, denn im Krankenhaus war Tom nicht. Ich fand ihn schließlich bei einem Arzt in Wagrain – das ist nur ein Ort weiter. Circa 5 Euro vertelefoniert und mittlerweile fast ein Uhr, sah ich meinen zweiten Skitag flöten gehen und wurde etwas sauer, hatte Tom doch mal wieder sein Handy vergessen und die ganze Aktion hätte viel einfacher sein können, wenn er es dabei gehabt hätte.

Der arme Kerl saß derweil beim Arzt, war geröntgt worden und hatte verzweifelt versucht, jemanden von uns zu erreichen. Dazu hatte er bei der Skischule angerufen, bei der mein Vater eingetragen ist, sich dort seine Handynummer geben lassen und bei ihm angerufen. Dummerweise hatte aber just an diesem Tag auch mein Vater sein Handy vergessen und so erreichte er niemanden. Ich weiß auch nicht wieso die alle ständig ihre Handys liegen lassen, mir könnte das ja nicht passieren! smilie

Während nun die anderen mit dem Lift hochfuhren, liefen mein Vater und ich zurück zum Ferienhaus und machten uns mit dem Auto auf nach Wagrain. Dort wartete Tom schon vor der Praxis – mit einem Verband am Knie, einer Rechnung über 200 Euro und ziemlich erleichtert, dass wir ihn schließlich doch noch gefunden hatten.

Was war nun also passiert? Tom war nach einer Strecke schönen pulvrigen Schnees auf eine Eisplatte geraten, auf der ihm das linke Bein wegrutschte. Die Bindung löste nicht aus, und so hat sich das Knie verdreht. Das Resultat war eine Bänderdehnung, mit der er natürlich nicht mehr Ski fahren konnte. Der Winterurlaub dieses Jahr gestaltete sich also für Tom eher von der gemütlichen Sorte, unfreiwillig.

Im nächsten Jahr will er aber auf jeden Fall wieder auf die Bretter steigen, denn wenn der Pattepu nächstes Jahr zum ersten Mal auf Skiern steht, will der Papa natürlich mithalten können! smilie

Ich selber stand übrigens nachdem wir zurück waren um kurz nach 2 auf der Piste und kam so doch noch zu meinem ersten Skitag, und zum Abschluss gab es dann noch die beste Gulaschsuppe der Welt im Berggasthof Pröll. Damit war dann auch meine Welt wieder in Ordnung! smilie

Ich hab da so Phasen…

Den Satz kennt ihr sicher. Bei mir gibt es das in unterschiedlichen Bereichen: Zum Beispiel was das Essen angeht. Eine gewisse Zeit lang mag ich etwas ganz besonders – irgendwann hab ich es dann über und es tritt etwas anderes an die Stelle.

Ein Beispiel: Nach meiner Entbindung habe ich lange Zeit regelmäßig gefrühstückt. Das ist für mich eher ungewöhnlich, weil ich an sich morgens nichts essen kann. Aber in den Tagen die ich nach der Geburt meines Sohnes im Krankenhaus verbracht habe hatte ich morgens einfach zu großen Hunger – schließlich musste ich ein kleines Menschlein mit ernähren.

Und so habe ich auch nachdem ich aus dem Krankenhaus entlassen war, wo es regelmäßige Mahlzeiten gab (was vorher bei mir nicht üblich war), lange Zeit gefrühstückt. Aber nicht irgendwas, denn wie gesagt: Ich hab da so Phasen! Nein, ich habe jeden Morgen Vollkorntoast mit Petrella Paprika und Putenbrust gegessen. Monatelang.

Ein anderes Beispiel: Im letzten Semester habe ich regelmäßig in der Mittagspause bei Subway gegessen. Das ist eine Sandwichkette aus den USA, die wirklich leckere Subs haben. Jeden Mittag gab es bei mir Chicken Teriyaki auf Honey Oat Brot mit Eisbergsalat, Gurken, Tomaten, sauren Gurken, Zwiebeln und Honig-Senf-Sauce.

Dann kamen die Semesterferien. Und als das neue Semester im Oktober begann, hatte ich keine Lust auf Sandwiches… stattdessen ging ich zu meinem Lieblings-Dönermann. (Falls ihr einen Tipp braucht: Der “Treffpunkt” am Bonner Hauptbahnhof. Test it!) und seither esse ich in der Mittagspause Lahmacun. Türkische Pizza mit Salat und Joghurtsauce, plus Cocktailsauce – eine Bonner Spezialität, die ihr unbedingt mal probieren müsst. Mjamm!

Ziemlich spleenig, oder? Da fällt mir ein: Auch beim bloggen habe ich solche Phasen. In den letzten Monaten habe ich nicht viel geschrieben, mehr oder weniger nur Gewinnspiele verbloggt und kaum richtige Beiträge verfasst. Aber seit heute bin ich irgendwie total bloggig drauf: Ich habe richtig Lust zu schreiben! Drum verzeiht mir diesen sinnfreien Beitrag: Ich hab da so Phasen! smilie

Von Zahnärzten und Versicherungen

Heute morgen hatte ich meinen jährlichen Kontrolltermin beim Zahnarzt. Eigentlich hätte ich schon im Sommer hingemusst, aber ich habe da die Angewohnheit Zahnarztbesuche immer so lange hinauszuzögern, bis ich unbedingt hinmuss, weil wieder irgendein Zahn Probleme macht. Meine Zähne sind nämlich leider sehr anfällig – und meine geliebte Cola macht das Ganze nicht wirklich besser!

Aber wenn man nicht mindestens einmal im Jahr zum Zahnarzt geht, bekommt man wohl von der Krankenkasse keine Zahnersatzkosten mehr erstattet. Das war mir neu – aber Grund genug, sofort einen Termin zu machen. Denn mit mittlerweile drei Wurzelfüllungen ist es ziemlich wahrscheinlich, dass ich irgendwann mal Zahnersatz brauchen werde.

Heute hatte ich aber richtig Glück: Nur ein kleines Löchlein musste geflickt werden und eine kaputte Füllung ersetzt. Richtig ungewohnt, ohne Betäubung vom Zahnarzt zu kommen… Im letzten Jahr hatte ich eine sehr langwierige Wurzelbehandlung – wer schon länger hier mitliest erinnert sich vielleicht – und kam jedes Mal mit mindestens zur Hälfte betäubtem Kiefer aus der Praxis. Das ist ein ekliges Gefühl jedes Mal! smilie

Wenn aber irgendwann einer der wurzelgefüllten Zähne den Geist aufgibt, möchte ich gerne abgesichert sein. Das ist nämlich sehr wahrscheinlich, denn wurzelbehandelter Zahn hat keinen Nerv mehr und ist sozusagen tot. Dadurch wird er brüchiger und häufig zerbrechen solche Zähne nach einigen Jahren.

Und dann muss ein Ersatz her. Die beste, aber auch teuerste Lösung ist ein Implantat. Es wird im Kiefer verankert und kommt vom Gefühl her einem echten Zahn am nächsten, da man Druck spüren kann. Aber das kostet – und auch wenn ich brav jedes Jahr zur Kontrolluntersuchung gehe, viel bekommt man nicht von der gesetzlichen Versicherung. Und deshalb werde ich in nächster Zeit auf jeden Fall mal eine Zahnzusatzversicherung abschließen. Denn damit bekommt man bis zu 100 % der anfallenden Kosten gezahlt – wenn man denn die richtige Versicherung wählt!

Es lohnt sich nämlich auf jeden Fall, zu vergleichen: Einige Tarife bieten mehr Leistung, andere sind besonders günstig. Den passenden Tarif findet man in der WaizmannTabelle – Zahnzusatzversicherungen im Test. Waizmann bietet einen unabhängigen Überblick über aktuelle Zahnzusatzversicherungen – derzeit sind es 131. Anhand der Daten der einzelnen Tarife wird dann eine Bewertung vorgenommen und der WaizmannWert errechnet; das ist die tatsächliche durchschnittliche Erstattung.

Das Bewertungssystem der WaizmannTabelle berücksichtigt dabei offene und versteckte Leistungsgrenzen und alle denkbaren Leistungsmerkmale: Neben den Kosten für Zahnersatz fließen auch solche für Zahnreinigung, Wurzelbehandlung, Prophylaxe und mehr darin ein. Damit ist der WaizmannWert der erste Benchmark für Zahnzusatzversicherungen mit einem klaren Leistungswert: Er ist aussagekräftiger als andere Vergleiche und gibt dem Kunden die Möglichkeit, sofort zu sehen, wieviel eine Versicherung wirklich leistet.

Der Pattepu hatte übrigens heute ebenfalls eine Untersuchung – seine erste. Er hat alles ganz toll mitgemacht und seine Zähne sind vorbildlich – da ist die Mama stolz wie sonstnix. Dennoch lohnt sich eine Zahnzusatzversicherung auch für Kinder: So gibt es zum Beispiel Tarife, die auch Kieferorthopädie abdecken. Wer mal eine Klammer hatte oder Kinder hat die eine brauchen, weiß wohl, wie teuer das erst ist. Auf der Checkliste Zahnzusatzversicherung für Kinder finden sich Erkennungsmerkmale eines guten Tarifes für Kinder und auch gleich eine Liste der aktuell besten Kindertarife – damit sind Mama und Papa bestens gerüstet für die Auswahl der richtigen Versicherung.

Im Idealfall natürlich haben weder der Pattepu noch ich jemals (wieder) Zahnprobleme – aber für den Fall dass dies nicht so ist, was ich für wesentlich wahrscheinlicher halte (besonders in meinem Fall), möchte ich auf jeden Fall abgesichert sein. Denn sind wir mal ehrlich – 2.000 Euro für ein Zahnimplantat, da kann Frau doch viel schöner einen Riesenhaufen Schuhe für kaufen! smilie

Wie es mit der Narbe weiterging

Wie versprochen erzähle ich euch heute mal, wie die Geschichte mit meiner OP-Narbe weiterging. Nachdem ich am Samstag mit Antibiotika versorgt und unter Schmerzmitteln zuhause vor mich hin litt, erwartete mich am Montagmorgen (15.03.) eine Überraschung: Die Schwellung war über nacht aufgeplatzt. Heraus kam unheimlich viel Eiter.

Nach einem Anruf in der Uniklinik machte ich mich dann gleich wieder auf den Weg dorthin, und nach eine kurzen Kontrolle durch die Ärzte war klar, dass das genau das richtige war, weil nun die Entzündung nach außen konnte und so schneller abheilen würde. Das hat sich in den nächsten Tagen dann auch bewahrheitet: Nach zwei Tagen war die Schwellung beinahe weg und es kam nichts mehr aus der Wunde.

Mittlerweile ist alles wieder verheilt, die Antibiotika sind aufgebraucht und ich werde nächste Woche einen Termin in der Uniklinik machen. Dann werden die Ärzte sich die Narbe nochmal ansehen und ich erfahre, ob sie nochmal aufgeschnitten werden muss.

Ich hab es ja gesagt…

…aber auf mich hört ja keiner. (Grmbl, ich habe diesen Artikel gestern als Local Draft auf meinem iPhone geschrieben, weil ich im Krankenhaus keinen Empfang hatte, und dann kam ich nicht mehr in die App rein und musste sie neu installieren. Jetzt kann ich den Artikel nochmal tippen.) Aber fangen wir mal ganz von vorne an.

Ihr wisst ja wahrscheinlich, dass ich mir in den letzten Tagen Sorgen wegen meiner Narbe gemacht habe. Sie schmerzte und verursachte Kopfschmerzen. Donnerstag morgen war sie dann wieder deutlich geschwollen – zumindest war das meine Meinung. Ich rief also beim Krankenhaus an, in dem ich operiert wurde, und machte einen Termin am frühen Nachmittag. Dann noch schnell eine Überweisung bei meiner Hausärztin holen und warten.

Im Krankenhaus kam ich ausnahmsweise mal wirklich schnell dran – aber was dann folgte, kommt mir immer noch vor wie ein schlechter Scherz. Der Arzt hat sich die Narbe nicht mal richtig angesehen. Auf meine Erläuterungen – Narbe wieder dick, Kopfschmerzen, Narbe schmerzt, ich kann die Augenbraue nich hochziehen ohne dass sie ein fieses Stechen durchzieht – meinte er bloß, Narben würden manchmal ein wenig anschwellen und wehtun, das wär halt so. Da aber beim letzten Mal keine Entzündung festzustellen gewesen sei, sondern nur Narbengewebe herausgeholt wurde, würde man da jetzt nichts machen. Außerdem sehe man ja nichts (!). Ich solle abwarten, und dann wurde ich wieder nach Hause geschickt.

Ich kam mir sowas von ver*** vor! Dummerweise fallen mir in solchen Situationen leider nicht spontan die Dinge ein, die man dazu sagen sollte/würde/könnte: Zum Beispiel wie er sich das vorstellt, ob ich jetzt den Rest meines Lebens mit einer Art Harry-Potter-Narbe herumrennen soll, mit dem Unterschied dass es keinen Lord Voldemort braucht damit sie schmerzt, oder ob er Tomaten auf den Augen hat, dass er nicht sieht wie geschwollen meine Narbe ist. So sagte ich leider nicht viel, weil ich einfach nur baff war.

Ich holte mit erstmal Rat bei meiner Hausärztin und erfuhr, dass ich nichtmal eine Überweisung für einen anderen Chirurgen bekommen kann – weil man pro Quartal nur eine Überweisung je Arzt-Sorte bekommt. Bürokratie, juhu. Also fuhr ich nach Hause.

Samstag morgen erwachte ich, um festzustellen, dass die Schwellung nochmal um einiges zugelegt hatte. Sie drückte nun von oben auf mein Auge, was die Kopfschmerzen natürlich nicht gerade besser machte. Auch in die andere Richtung hatte sie sich ausgebreitet. Ich habe mal ein hübsches Foto davon gemacht, wie sie zu diesem Zeitpunkt aussah:

Mein linkes Auge

Zu diesem Zeitpunkt beschloss ich dann, ein anderes Krankenhaus aufzusuchen. Dann zahle ich halt 10 Euro Notfallgebühr, mein Gott. Nachmittags fuhr ich los und wartete dort dann leider um die zwei Stunden, weil viel los war und Notfälle vor mir dran kamen, zum Beispiel ein kleiner Junge mit einem gebrochenen Arm. Das ist ja logisch. Leider hatte ich kein Netz im Krankenhaus, so dass ich leider nicht twittern konnte, ich habe es gerade mal geschafft bei Gowalla einzuchecken.

Und dann kam ich dran. Der Arzt hat sich geduldig alles angehört – schließlich musste ich ja weit vorgreifen und die Geschichte der ersten OP von Anfang an erzählen. Dann schaute er sich die Narbe genau an – hat sie abgetastet (aua) und dann hat er mal Tacheles geredet.

Punkt A: Im Gesicht ist es grundsätzlich schwierig zu operieren, dort laufen Nerven und Kanäle lang die Verbindung zum Gehirn haben. Geht dort etwas schief, kann man im schlimmsten Fall eine Hirnhautentzündung bekommen.
Punkt B: Er selber hätte diese Stelle nicht opriert, sondern mich zur Gesichtschirurgie in der Uniklinik geschickt.
Punkt C: Er sei sehr verwundert, dass die Kollegen in dem anderen Krankenhaus sich da dran getraut hätten. Das sei keine Sache, die in ein normales Krankenhaus gehört.
Punkt D: Eine Entzündung liege definitiv vor. Er könne sich vorstellen dass man die Entzündung mit hochdosierten Antibiotika in den Griff bekommt. Da er jedoch kein Spezialist sei, wolle er das nicht selber entscheiden, sondern mich an die Uniklinik überweisen.

Ich war schockiert. Ich hatte Recht. Aber sowas von Recht! Da war eine verdammte Entzündung! Und die war bestimmt nicht erst seit Samstag da. Nun wurde ich also in die Uniklinik geschickt, und zwar am gleichen Abend noch. Der Arzt hat gleich dort angerufen und Bescheid gegeben dass ich komme, und dann habe ich mich auf den Weg gemacht.

Mittlerweile war es schon sieben Uhr rum. Die Uniklinik ist etwas weiter weg, und so war ich sehr froh also ich endlich dort war und nicht so lange warten musste wie im Krankenhaus. Die Ärztin dort war ebenfalls sehr nett und brachte einige weitere Erkenntnisse. So darf man wohl eine Entzündung nicht einfach aufschneiden und herausholen, weil man dann Gefahr läuft nicht alles zu erwischen, und sie irgendwann wiederkommt. Ach, sowas! Wie schön dass die sich da nicht dran gehalten haben beim ersten Mal als die Narbe sich entzündet hatte.

Schließlich bekam ich die Wahl, ob ich aufgenommen werden möchte und intravenös Antibiotika bekomme, oder ob ich lieber Antibiotika in Tablettenform nehme. Ich habe mich für letzteres entschieden – ich müsste ja jemanden finden der sich um den Pattepu kümmert und ihn morgens in die Kita bringt, da Tom nächste Woche Frühschicht hat, wie soll das gehen?

Falls es nicht besser wird, muss ich allerdings auf jeden Fall sofort wieder hin und dort bleiben. Ich hoffe, dass das nicht der Fall sein wird! Das würde wirklich schwierig werden. Nun sitze ich also hier, habe AB für zehn Tage, eine antiseptische Lösung mit der ich Kompressen machen soll sowie einem starken Schmerzmittel, das mich zwar endlich schmerzfrei macht, aber gleichzeitig auch ziemlich matschig im Kopf.

Narbenschmerzen

Ich hab mal wieder Wehwehchen. Meine Narbe über dem linken Auge schmerzt seit gestern immer mehr. Es fühlt sich genauso an wie beim letzten Mal, als sie sich entzündet hatte. Wie soll ich das beschreiben… Seltsame, nicht genau zu definierende Schmerzen um die Narbe und darunter, eine Mischung aus Kopfschmerz und Stechen in der Narbe.

Ich hoffe sehr dass es nicht an der Narbe liegt. Es könnte auch eine Nasennebenhöhlen-Entzündung sein, denke ich. Das wäre mir auf jeden Fall wesentlich lieber, als eine erneute Entzündung dieser verdammten Narbe. Langsam glaube ich dass es besser gewesen wäre, diesen blöden Knubbel drinzulassen. Denn seit er draußen ist habe ich irgendwie noch mehr Ärger damit als vorher.

Urlaub!

Heute ist es endlich so weit! Es geht in den Urlaub. Heute Nacht fahren wir los, um den größten Stau zu vermeiden. Ich werde wie auch letztes Jahr nicht selber fahren, denn ich fahre a) nicht gerne bei Dunkelheit und b) grundsätzlich nicht im Schnee. Ud davon werden wir spätestens ab Bayern eine Menge haben.

10 Tage Blogpause also – aber in letzter Zeit war es hier ja eh etwas stiller, vielleicht merkt ihr es ja gar nicht. smilie Ich werde allerdings meinerseits mein Internet sehr vermissen, gerade das mobile. Ich bin es mittlerweile so gewöhnt, immer und überall online sein zu können, dass es mir unheimlich fehlen wird!

Aber zum Glück habe ich ja gestern noch bei Vodafone angerufen und die Option World Data gebucht. Damit kann ich für 17 Cent pro 50 kB im Ausland surfen. Ich möchte dann wenigstens einmal am Tag meine Emails und bei Twitter DMs und replies checken. Hoffentlich verbraucht das nicht zu viel, ich habe nämlich leider immer noch kein App zur Protokollierung des Datenverkehrs gefunden.

Natürlich habe ich es mal wieder nicht geschafft alles rechtzeitig zu packen. Einiges muss ich nachher noch zusammensuchen, wenn ich wieder zuhause bin. Bis 16 Uhr habe ich nämlich noch Übungen. Ja, und dann kann Weihnachten kommen. Und die Piste wartet schon auf mich! smilie

Dreimal nur noch schlafen…

Bald ist es so weit: Am Mittwoch geht es los in den Skiurlaub. Und ich habe noch überhaupt nichts gepackt! Ist das nicht furchtbar? Ich kriege irgendwie wieder nichts gebacken dieses Jahr. Mit fehlt auch noch ein Weihnachtsgeschenk. Dabei hatte ich mir doch vorgenommen, dieses Jahr ganz früh alles fertig zu haben!

In Sachen Internet im Ausland hat sich leider auch noch nichts getan. Ich war letztens im Vodafone-Shop und bekam dort die Info, es gebe keine Tarifoption die mir ermöglicht, mit überschaubaren Kosten in Österreich zehn Tage lang ab und zu online zu gehen. Ich werde wohl mal die Hotline anrufen, denn ich kann mir nicht vorstellen dass das so stimmt.

Heute geht’s dann gleich zum Schwiegerpapa und morgen noch zur Schwiegermama, denn die haben ja an Weihnachten gar nichts von uns sonst. Aber hach ich freu mich ja so! Zehn Tage Ski fahren, das sind drei ganze Tage mehr als letztes Jahr. Juppidu! smilie

Kurze Meldung vom Krankenlager

Im Moment ist es echt wie verflucht. Kaum dass der Zahn wieder in Ordnung ist, ja, das Antibiotikum hat geholfen, juchhuu, kommt das nächste Wehwehchen. Auch eins das ich schon kenne: Mein entferntes Gewebedingsda war wohl nicht komplett weg, jedenfalls hat sich die Narbe wieder entzündet.

Also haben die Herren Ärzte meine Augenbraue am Freitag wieder aufgeschnitten und die Entzündung rausgeholt, was dazu geführt hat dass ich a) den ganzen restlichen Tag total platt war und b) mein linkes Auge wieder unglaublich geschwollen ist. Ich sehe aus wie Quasimodo. Oder als hätte mir einer eins aufs Auge verpasst. Die Menschen auf der Straße gucken auch schon meinen Mann so böse an… *bg*

Ja, soviel von mir. Ich werde gleich noch ein paar Gewinnspielposts tippen und dann den PC wieder ausschalten, denn mein Auge tränt wenn ich zu lange auf den Bildschirm starre. Es ist halt empfindlich im Moment, das arme Ding. smilie