Vielleicht habt ihr es schon auf Twitter mitbekommen: Das Hundi ist krank. Alles fing damit an, dass Robyn letzten Montag abends plötzlich umkippte. Ihre Beine knickten einfach ein und sie fiel hin – nach wenigen Sekunden stand sie wieder auf, lief wackelig ein paar Schritte und fiel dann mehrmals wieder hin.
Das hatte sie vor einigen Monaten schonmal und da sie bereits einige Male Probleme mit dem Rücken hatte, vermutete der Tierarzt dass es daran lag. Sie sollte geschont werden und danach trat es auch länger nicht mehr auf – bis letzten Montag eben. Und trotz leichter Panik habe ich Robyn geistesgegenwärtig gefilmt, damit der Tierarzt sich angucken kann was passiert war.
Dienstag war ich dann beim Tierarzt und nachdem er sich das Video angesehen hatte, beschloss er, Robyn am nächsten Tag mal gründlich durchzuchecken. Seine Vermutung war, dass es am Herzen liegt. Gesagt getan – am nächsten Tag bekam Robyn ein EKG und wurde geröntgt. Außerdem musste der Tierarzt ihr Blut abnehmen, um es zu untersuchen.
Leider war das EKG sehr schlecht, Robyn hatte die ganze Zeit eine Riesenangst und hat gezittert wie verrückt. Auf dem Röntgenbild war das Herz leicht vergrößert, ein Hinweis dass es tatsächlich die Ursache sein könnte. Aber alles noch nicht eindeutig, und so führte es uns als nächstes zu einem Spezialisten, der einen Ultraschall machen sollte.
Am Freitag hatten wir dann dort einen Termin und außer dem Ultraschall wurde noch ein weiteres EKG gemacht, das überraschenderweise relativ normal aussah. Auch auf dem Ultraschall war das Herz unauffällig. Nicht so aber die Leber! Und dann ergab sich zusammen mit den Laborergebnissen, die am gleichen Tag gekommen waren und die ich dabei hatte, ein ganz anderes Bild: Robyns Leber ist sehr angegriffen, die Werte waren unheimlich schlecht und davon kamen auch die Anfälle: Der Stoffwechsel funktioniert nicht mehr richtig, das Gehirn wird nicht richtig versorgt und hat dann kleine Aussetzer, was zum umkippen führt.
Nun kann man aber leider nicht so ohne weiteres sagen, woran das liegt. Es kann sein dass es einfach Alterserscheinungen sind, dass sie mal eine Vergiftung hatte die die Leber angegriffen hat, oder im schlimmsten Fall, dass sie einen Tumor hat.
Um das herauszufinden, hat sie erstmal drei Tage Infusionen bekommen – kein Spaß für sie, denn der Zugang musste dafür zwei Nächte lang in ihrem Bein bleiben und sie musste nachts einen Kragen tragen, damit sie nicht drangeht. Sie hat es aber tapfer überstanden und durfte dann am Montag mit in die Uni, nachdem der Zugang draußen war, weil ich sie nicht alleine lassen wollte.
Am Freitag wird sie nun erneut untersucht, ihr wird nochmal Blut abgenommen und dann heißt es warten. Denn wenn die Werte dann besser werden, dann hat sie höchstwahrscheinlich keinen Tumor – und das würde heißen, dass man ihr mit Diätfutter helfen kann und sie noch lange glücklich leben kann. Drückt mir also die Daumen, dass alles gut wird für das kleine Hundi!