
Heute habe ich mal ein bisschen an meinem Blog herumgebastelt. Schon länger überlege ich, in meinen Beiträgen nun doch Tags zu verwenden. Als die Tags damals mit WordPress 2.3 eingeführt wurden, habe ich erstmal darauf verzichtet. Die Kategorien reichten mir und der Sinn dahinter, nun zusätzlich Tags zu vergeben, leuchtete mir irgendwie nicht ganz ein.
Nun wurden meine Kategorien aber immer mehr und mehr, und die Liste war mir einfach irgendwann zu lang. Ich habe daher einige Kategorien zusammengelegt und umbenannt. Dadurch wurden sie allerdings auch allgemeiner, was mir eigentlich nicht passte. Und so kam ich zu der Überlegung, dass Tags ja eigentlich doch ganz sinnvoll sind – um genauere Unterscheidungen der Themen vorzunehmen.
Gesagt, getan: Ich habe zunächst in der Einzelartikel-Ansicht die Tags eingebaut und dann in der Sidebar eine Tagwolke platziert. Die hat mir zunächst ein paar Probleme gemacht, weil sie sich strikt weigerte etwas anderes zu tun als sich über die komplette Breite meines Blogs zu erstrecken, nach ein wenig Frickelei im Stylesheet benimmt sie sich nun aber und sieht auch richtig schick aus, wie ich finde.
Die wesentlich aufwändigere Aufgabe steht mir allerdings noch bevor: Ich muss allen 1.317 Beiträgen nachträglich Tags verpassen. Einige, vor allem die jüngeren Posts, kann ich noch über die Quick Edit Funktion taggen, die meisten aber muss ich dazu extra aufrufen, weil mir der Titel alleine nicht immer reicht, um ordentliche Tags zu vergeben. Sprich: Da habe ich noch einen ganzen haufen Arbeit vor mir.


So, jetzt hab ich es endlich getan: Ich habe das Update auf WordPress 3.0 installiert. Schön brav nach Vorschrift, mit Backup von Datenbank und Dateien und nicht ohne vorher alle Plugins zu aktualisieren und dann während des Updates zu deaktvieren.
Und überraschenderweise hat das auch wunderbar geklappt! Nach dem Update habe ich dann ein Plugin nach dem anderen wieder aktiviert und bis auf ein paar Aktivierungswarnungen, die sich aber als nicht zutreffend erwiesen, lief alles glatt.
Nun bin ich also wieder auf dem neuesten Stand und bin gespannt wie lange es dauert, bis es ein weiteres Update gibt.
WordPress 3.0 in der DE-Edition könnt ihr hier herunterladen, wer die englische Originalversion braucht findet sie aber ebenfalls dort.

CRM steht für Customer Relationship Management und bedeutet nichts anderes, als die Beziehungen zu bestehenden und neuen Kunden so gut wie möglich zu verwalten. Dafür gibt es Programme, die dabei helfen sollen, neue Kunden zu gewinnen und eine größtmögliche Kundenzufriedenheit zu gewährleisten.
Die Firma salesforce bietet ein vollumfassendes CRM-System, das einen entscheidenden Vorteil hat: Es ist webbasiert. Das bedeutet, dass keine teure Software gekauft werden muss und keine umständlichen Installationsprozesse nötig sind: Das Web-CRM wird über das Internet bereitgestellt. Dies bietet viele Vorteile: Zum Beispiel entfallen lästige Upgrades, weil sie vom Anbieter durchgeführt werden. Für klassische CRM-Software nach dem Client/Server-Modell muss in IT-Infrastruktur investiert werden, diese muss gewartet werden. Auch dies entfällt.
Das salesforce System kann auch mit WordPress interagieren: Dank des Plugins “WordPress to lead” können Kontaktinformationen, die von Besuchern in ein Formular eingegeben werden, direkt an Salesforce CRM weitergeleitet und verarbeitet werden.
Von dort können sie übrigens auch mit Outlook, Gmail, Yahoo und vielen anderen Clients synchronisiert werden. Diese Vielseitigkeit ist es, die Web-Systeme, auch Cloud-Computing-Systeme genannt, ausmacht. Nicht ohne Grund ist Cloud Computing also eines der derzeitigen Top-Themen in der IT-Branche. Was die Zukunft bringt wird man sehen, klar ist jedoch: Cloud Computing wird ein Teil davon sein.

Ich hatte ja letztens darüber berichtet, dass WordPress in letzter Zeit eigenartige Verhaltensweisen an den Tag legt. Es ordnete einfach Artikel der Kategorie “Wort am Sonntag” zu, obwohl ich diese nicht ausgewählt hatte.
Nun stelle ich plötzlich fest, dass es dies mit allen Artikeln tut, die sich irgendwie um Gewinnspiele drehen. Ausnahmslos! Jedes Mal wenn ich einen Artikel geschrieben und die Kategorie Gewinnspiele ausgewählt habe, muss ich danach noch bei der Kategorie “Wort am Sonntag” den Haken rausnehmen.
Ich habe absolut keine Idee, wie das kommen könnte. Google habe ich bereits bemüht, aber ich bin leider nicht fündig geworden woran das liegen könnte. Es ist ja wirklich irgendwie unheimlich! Habe gerade mal nach unten gescrollt und die Kategorien überprüft, noch ist sie nicht ausgewählt. Vielleicht weil es kein Gewinnspielartikel ist? Aber woher soll WP das wissen? Seltsam, seltsam. Ich werde vielleicht mal im WordPress Forum nachfragen, ob jemand dazu eine Eingebung hat.
Update: Ich bin noch verwirrter… WP hat diesen Artikel in die Kategorie Movies&TV gepackt, nachdem ich auf veröffentlichen geklickt habe. Was soll das alles nur? 

Diese Frage stellt sich mir seit heute. Mir ist nämlich aufgefallen, dass einer der Gewinnspielartikel, die ich heute verfasst habe, nicht nur unter der Kategorie “Gewinnspiele” eingetragen war, die ich beim posten angeklickt hatte, sondern auch unter der Kategorie “Wort zum Sonntag”. Die habe ich aber nicht angeklickt! Völlig verwirrt schaute ich mir die Kategorie einmal genauer an und stellte fest, dass seit kurzem wohl bei mehreren Artikeln diese fälschliche Einordnung vorlag. Und alle diese Artikel wurden an einem Sonntag geschrieben!
Nun frage ich mich: Wie erkennt WordPress, dass es Sonntag ist, und wie ordnet es dann die Beiträge automatisch einer von mir erstellten Kategorie zu, die noch dazu einen zweisprachigen Titel-Tag für das Plugin Language Switcher hat? Gibt es da irgendeine geheime Funktion? Oder verfügt WordPress tatsächlich über eine Art künstliche Intelligenz, hat sich gar mein Server zu einem denkenden Wesen weiterentwickelt und was mit sonntäglichen Auto-Kategorien beginnt, endet mit der Geburt des T1, hervorgegangen aus meinem V-Server? Fragen über Fragen. Mysteriös!


WordPress 2.8.5 wurde veröffentlicht und kann auf WordPress Deutschland heruntergeladen werden. Wie immer habe ich das Update manuell gemacht und nicht über die automatische Updatefunktion von WordPress. Ich mag die einfach nicht – ist mir zu unsicher. Wie es scheint hat das Update auch wunderbar geklappt und alles läuft weiterhin gut. Wenn irgendjemandem ein Fehler auffällt, bitte kurz in den Kommentaren Bescheid geben. 

Wieder einmal ist es so weit, eine neue WordPress Version ist draußen. Die 2.8.4 behebt eine weitere Sicherheitslücke und kann bei WordPress Deutschland heruntergeladen werden. Eine sehr schnelle Reaktion auf die erst gestern bekannt gewordene Sicherheitslücke – da kann man sich nicht beschweren. 

André hat mich freundlicherweise drauf aufmerksam gemacht, dass das Nofollow-Plugin, das ich schon seit Ewigkeiten laufen habe, seinen Dienst nicht mehr erfüllt. Es soll nämlich dafür Sorge tragen, dass die Links in den Kommentaren nicht automatisch auf nofollow stehen. Und das funktioniert nicht mehr.
Ein paar Alternativen hat er mir auch mitgeschickt und so läuft nun hier das Plugin Nofollow Case by Case. Dieses schaltet das automatische nofollow aus, bietet aber gleichzeitig die Möglichkeit, einzelne Links in Kommentaren auf nofollow zu setzen. Das kann manchmal ganz nützlich sein, wenn man keine “bad neighbourhood” wünscht, den Link aber dennoch nicht ganz löschen will. Vielen Dank für diesen Tipp, André! 
Nachtrag: Es ist interessant was man alles findet, wenn man mal die Link in den Kommentaren durchgeht. Bin jetzt bei September 2007 angekommen und neben vielen Links die nicht mehr existieren findet sich auch die eine oder andere Seite, auf der auf einmal eindeutig zweideutiger Content prangt… das wird gleich gelöscht. 

Gerade stellt sich mir eine sehr interessante Frage. Mir fiel nämlich auf, dass das Tweetbacks Plugin bei mir nicht richtig funktioniert. Es schreibt bei allen Tweetbacks das Datum 31.12.1969 und die Uhrzeit 23:59 in die Datenbank. Der Fehler ist wohl bekannt, aber darum geht es hier auch gar nicht: Ich habe dann angefangen, die Tweetbacks manuell zu bearbeiten und die Uhrzeit und das Datum anzupassen. Und dabei fiel mir auf, dass auf Twitter die Uhrzeiten mit AM und PM angegeben werden. Einige Tweetbacks hatten eine Uhrzeit von 12:xx PM.
Und nun frage ich mich, was ist 12 Uhr PM? Mittag oder Mitternacht? Google sagt dazu einiges, aber leider nichts klares. Im englischen Wikipedia-Artikel steht einiges über diese Verwirrung und es findet sich auch eine Tabelle, aus der hervorgeht, dass es ja nach Referenz unterschiedlich ist. So gibt es wohl zwei unterschiedliche offizielle Dokumente der USA, die jeweils genau das Gegenteil behaupten:
Two separate official style documents of the United States government disagree on the correct usage. The 30th edition of the U.S. Government Style Manual (2008) sections 9.54 and 12.9b recommends the use of “12:00 a.m.” for midnight and “12:00 p.m.” for noon. The 29th edition of the U.S. Government Printing Office Style Manual section 12.9 from 2000 recommends the opposite the use of “12 p.m.” for midnight and “12 a.m.” (formerly “12 m.”) for noon.
Das ist mal ein Kopfzerbrecher nach meinem Geschmack.
Ich bin für 12 PM = Mittag. Was meint ihr dazu? 

Ein aufgebrachter Leser hat sich heute beschwert, ich hätte seinen Kommentar zum Harry Potter 6 Beitrag gelöscht. Na, ihr kennt mich, ich lösche keine Kommentare. Akismet hat ihn auch nicht abgefangen, bleibt also nur noch Hiddy. Das hat ja schonmal rumgesponnen, und nun sowas. Aber, war da nicht mal eine Liste auf der Hiddy-Seite, auf der man die letzten geblockten Kommentare einsehen konnte? Ich könnte schwören, dass da so eine Liste war. Und die ist nun eindeutig nicht mehr da, so dass ich nicht kontrollieren kann ob Hiddy tatsächlich den Kommentar gefressen hat. Ich glaub ich spinne. 
Update: Aaaah! Da ist noch ein Antispamplugin. Simple Trackback Validation. Das war das mit der Liste! Na das kann den Kommentar nicht gefressen haben. Ist ja nur für Trackbacks. Es bleibt mysteriös. 