Vor kurzem hat Otto eine App für das iPad herausgebracht, die nicht zum shoppen gedacht ist, sondern hauptsächlich der Unterhaltung dient: Den Otto FashionDesigner. Damit können modebegeisterte Otto-Kunden ihre eigenen Kreationen entwerfen, sich über aktuelle Trends & Styles informieren und Modegeschichte und mehr nachlesen.
Das Herzstück der App ist natürlich der Zeichenmodus. Was man damit alle machen kann, zeigen die Skizzen von Inken Kunert, Absolventin der Akademie Mode & Design (AMD), die diese frei auf dem iPad gezeichnet hat, und die auf dem Startbildschirm der App zu sehen sind. Schon irre, wie sie diese feinen Striche auf dem iPad hinbekommt – bei mir sieht das dann doch etwas anders aus!
Neben dem Zeichenmodus gibt es noch zwei weitere Bereiche in der App: Wissen und Gewinnen. Im Bereich Wissen gibt es aktuelle Modetrends zu entdecken, einen Überblick über die Modegeschichte seit den 50er Jahren, eine Inspirations-Galerie mit Bildern der Sieger-Artikel aus der TV-Sendung “Fashion & Fame” und dazu passenden Posten aus dem Otto-Sortiment. Außerdem ist Two for Fashion, das Otto-Modeblog, eingebunden, und unter Design Artists werden die AMD und die Otto Modezeichner vorgestellt – inkusive Tipps für alle, die vielleicht auch gerne im Bereich Mode arbeiten möchten.
Wer aber am liebsten gleich durchstarten möchte, der versucht sein Glück am besten mal beim Design Wettbewerb: Der verbirgt sich nämlich hinter dem Bereich “Gewinnen” und wer beim FashionDesign Contest gewinnt, aus dessen Entwurf gibt es dann ein Teil im Otto-Onlineshop zu kaufen – der Sieger darf sich also schonmal als echter Modedesigner fühlen. Das Voting zum Gewinnspiel läuft auf der Otto Facebook-Seite und unter allen die abstimmen werden außerdem Otto-Einkaufsgutscheine verlost.
Der Zeichenmodus
Bevor es mit dem Zeichnen losgehen kann, muss erstmal gewählt werden, ob der Entwurf für Männlein oder Weiblein sein soll – logisch. Nach einer kurzen Erklärung der Menüpunkte kann man dann die erstmal ziemlich nackte Gestalt auf dem iPad mit Kleidung versehen. Dazu stehen einige Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung, um die Strichstärke, Deckkraft und die Farbe einzustellen.
Zugegeben, was bei meinen ersten Zeichenversuchen herauskam, will ich gar nicht näher erläutern. Richtig interessant wird die App aber, wenn man mal auf das grüne Kleiderbügel-Symbol unten rechts drückt! Dahinter verbergen sich nämlich allerlei vorgefertigte Kleidungsstücke oder Komponenten von Kleidungsstücken: Röcke, Hosen, Krägen, Ärmel jeder Länge, Gürtel… per Tap können die Teile an den Mann (oder die Frau) gebracht werden und das ist richtig spaßig, es erinnert mich ein bisschen an die Anziehpuppen aus Papier, die ich früher hatte. 
Die App eignet sich also nicht nur zum ernsthaften Zeichnen von Entwürfen, wie man an den Skizzen von Inken Kunert sehen kann, sondern auch als Spielerei für jedermann – egal ob mit Designerambitionen oder nicht. Ich habe sicherlich keine, aber die App finde ich sehr gelungen und werde jetzt gleich erstmal meinen zusammengeklickten Entwurf anmalen.
Und Otto hat mal wieder bewiesen, dass sie in puncto Kundenservice und Social Media voll auf Zack sind














:

















