iPad-Zeichnung: Der Pattepu im Manga-Stil

Da einige ja gerne einmal ein Bild vom Pattepu sehen wollten, dieser Wunsch aber mit meiner Überzeugung kollidiert, keine Bilder von ihm online zu stellen weil er selber noch nicht entscheiden kann ob er das möchte, habe ich euch einfach mal ein Bild von ihm gezeichnet! smilie Naja, eigentlich habe ich es gezeichnet weil mir einfach grad danach war und weil ich meinen neuen Griffin Stylus so gern mag. smilie Aber macht ja nichts, das Ergebnis ist das selbe! smilie

Pattepu - gezeichnet auf dem iPad

Getestet: Griffin Slimline iPad Stylus

Auf dem iPad zeichne ich auch hin und wieder gerne. Seit ich meinen geliebten Wacom Bamboo Stylus verloren habe, war das lange Zeit aber nicht anständig möglich. Vor kurzem stieß ich dann irgendwo auf eine Empfehlung: Der Griffin Slimline Stylus für das iPad sei sehr gut, insbesondere für seinen sehr günstigen Preis. Also flugs bei Amazon bestellt – für nur rund 8 €, nochmals fast 4 € billiger als die unverbindliche Preisempfehlung.

Griffin Slimline Stylus for iPad

Die Lieferzeit wurde mit 10-14 Tagen angegeben und als er nach gut 10 Tagen ankam, war mir auch klar warum: Ein schicker grüner Zollaufkleber zeigte an, dass er eine weite Reise hinter sich hatte, als er sein Ziel bei mir erreichte.

Etwas unglücklich gewählt ist die Verpackung: Man bekommt sie nicht auf, ohne sie komplett zu zerreißen! Dafür ist der Stylus äußerst platzsparend verpackt und der Verpackungsmüll hält sich in Grenzen.

Wie auch beim Wacom Bamboo besteht die Spitze des Griffin Slimline aus einem weichen Gummiknubbel, der bei Druck nachgibt. Dass ein iPad-Stylus nicht einfach eine dünne Spitze haben kann wie bei einem resistiven Touchscreen (die Dinger, auf denen ihr beim Paketboten immer unterschreibt), liegt an der Funktionsweise des Displays: Der Stylus muss in der Lage sein, ausreichend leitfähigen Kontakt zwischen Touchscreen und Stiftspitze herzustellen.

Die Gummi-Spitzen sind die häufigste Lösung hierfür, haben aber eben den Nachteil dass sie sehr dick und damit unpräzise sind. Wacom wirbt damit, dass die Spitze beim Bamboo schmaler ist als bei der Konkurrenz: 6 statt 8 mm. Leider kann ich den Griffin Slimline nicht mehr damit vergleichen, aber die Spitze wirkt auf den ersten Blick tatsächlich nochmal schmaler und das Nachmessen ergab, dass auch sie knapp 6 mm Durchmesser hat.

Weniger schön war, dass der Stylus am Anfang so gar nicht reagieren wollte. Er bewegte sich mehrere Zentimeter über den Bildschirm, ohne auch nur irgendeine Reaktion zu bewirken. Nichts, nicht in meiner Zeichen-App und nicht beim navigieren der Homescreens. Nur bei sehr starkem Druck reagierte er überhaupt, und ich war zunächst ziemlich enttäuscht.

Ich überlegte hin und her woran es liegen konnte. Die Spitze war nicht anders als die vom Wacom Bamboo, der immer wunderbar funktionierte. Lag es an der Schutzfolie? Am neuen iPad? Aber auch das iPad 2, das ich mit dem Bamboo benutzte, hatte eine Folie, und was sollte am neuen iPad anders sein?

Gerade als ich zu dem Schluss kam dass der Stift einfach Mist war, gerade als ich ihn zur Seite legen wollte aber geschah ein Wunder: Wie von einem Augenblick auf den anderen fluppte der Stylus. Einfach so, als hätte er nie kaum reagiert. Ich habe absolut keine Ahnung was der Grund war – aber seitdem funktioniert er genauso wunderbar wie ich es vom Bamboo kannte! Ob er sich erstmal “einschreiben” musste? Vielleicht war er in seinem vorigen Leben ein Füller? smilie

Griffin Slimline Stylus for iPad

Etwas skeptisch war ich ja auch in Bezug auf die Gesamtdicke und -länge des Stifts. Der Griffin Slimline ist nur 7 mm dick und 10,5 cm lang. Das ist ungefähr so lang wie das iPhone hoch ist und nur 1 mm dicker als die Spitze. Selbst Bleistifte haben einen größeren Durchmesser! Entsprechend war meine Befürchtung, dass er nicht sonderlich gut in der Hand liegt. Dies ist jedoch nicht der Fall! Der Stylus ist weder zu schmal noch zu kurz, zumindest für meine kleinen Frauenhände. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass Männer und andere Menschen mit sehr großen Händen Schwierigkeiten damit haben.

Und wie testet man am besten einen Stylus, den man zum zeichnen verwenden möchte? Richtig, indem man etwas zeichnet. Meine erste Wahl ist dafür nach wie vor die App “Sketchbook Express“, eine sehr vielseitige kostenlose App mit vielen verschiedenen Pinseln und Einstellungsmöglichkeiten. Und hier ist das Ergebnis: Meine erste Zeichnung mit dem Griffin Slimline Stylus!

Manga, gezeichnet mit dem Griffin Slimline Stylus for iPad

Das Bild trägt übrigens den Titel “Angry Docent” und wurde inspiriert durch meine neue Lieblingsdozentin, deren Namen ich hier natürlich aus Datenschutz-Gründen nicht nennen werde – sorry! Es charakterisiert sie aber wirklich sehr treffend, die Gute. Ihr solltet sie mal kennenlernen. Oder nein, vielleicht lieber doch nicht! smilie

Mein Fazit: Der Griffin Slimline ist ein toller iPad Stylus mit einem Wahnsinns-Preis/Leistungs-Verhältnis. Für unter 10 Euro gibt es einen Stift, der seinen Zweck voll und ganz erfüllt und mit dem sich bequem auf dem iPad zeichnen lässt. Von mir auf jeden Fall eine klare Kaufempfehlung und bei dem Preis kann man so oder so nichts falsch machen!

Bei Amazon wird der Stylus derzeit für 8,97 € verkauft; das günstigste Marketplace-Angebot liegt bei 7,12 € mit kostenlosem Versand. Griffin selber hat den Stylus anscheinend nicht mehr im Programm; vermutlich wurde er durch neuere Modelle ersetzt. Solange es bei Amazon & Co. noch genügend Anbieter gibt, kann uns das aber wohl egal sein. smilie

Ein Stylus fürs iPad: Der Wacom Bamboo

Ich habe ja immer schon gerne und viel gezeichnet. Früher in der Schule wurden Hefte und Ordner vollgekritzelt, und auch meine Kalender waren meistens voll mit irgendwelchen Skizzen und Bildern. Durch Sailor Moon kam ich dann irgendwann zum Manga-Stil, den ich auch heute noch am liebsten mag. Leider komme ich aber viel seltener dazu, daher bin ich wohl in den letzten Jahren etwas aus der Übung gekommen.

Nichtsdestotrotz stand schon im letzten Jahr, als ich mein erstes iPad bekam, fest: Darauf will ich zeichnen. Was ich damals nicht wusste: Der kapazitive Touchscreen des iPad, der es so wunderbar einfach mit den Fingern bedienbar macht, eignet sich weniger für die Verwendung mit einem Stylus – die Spitze des Stylus muss eine gewisse Dicke haben und aus einem leitfähigen Material sein, damit das Display auf den Stift reagiert. Die dicke Spitze macht genaues zeichnen mit dem Stift aber natürlich schwierig – weshalb ich bisher davon abgesehen habe, mir einen Stylus zuzulegen.

Nun hat sich in den letzten Monaten einiges getan und es gibt ein paar Stifte speziell für das iPad, die größere Genauigkeit und realistischeres Zeichnen versprechen. Meine Wahl fiel so nach ein wenig Recherche auf den Bamboo iPad Stylus von Wacom. Und zu meinem Glück gab es den auch nach ein paar Tagen Wartezeit beim nächstgelegenen Elektronik-Markt (ja, die mit den dummen Werbesprüchen smilie ).

Wacom Bamboo iPad Stylus

Konzipiert wurde der Bamboo iPad Stylus speziell zum schreiben und zeichnen. Von der Größe und dem Gewicht ähnelt er einem normalen Kuli; dadurch liegt er gut in der Hand und sorgt schonmal für ein realistisches Stift-Feeling. Es gibt da ja einige Stifte von diversen Zubehör-Herstellern, die sind so lang wie ein Streichholz – das geht mal gar nicht! Der Bamboo Stylus dagegen passt einfach. Zum Kuli-Design passt auch der Clip zum befestigen an Jacke und Co., der auch abgenommen werden kann.

Was ihn aber zu meiner absoluten Nummer-1-Wahl machte, war die Spitze: Die ist nämlich laut Herstellerangaben 25 % schmaler als die Spitzen vergleichbarer Stifte, sie hat 6 statt 8 mm. Das klingt erstmal nicht viel – ist aber durchaus ein deutlich sichtbarer Unterschied, wie man im Vergleich von macnews im letzten Bild erkennen kann. Die Spitze besteht aus einem weichen, leitfähigen und gummiartigem Material, das wunderbar über das Display gleitet.

Die Spitze ist aßerdem austauschbar, auch dies unterscheidet den Bamboo Stylus von anderen Stiften. Im Wacom Online-Shop können Spitzen nachbestellt werden, für den Fall dass das Material einmal Schaden nimmt oder irgendwann abgenutzt ist. Das ist sinnvoll, denn das weiche Material ist natürlich durch seine Beschaffenheit ein bisschen empfindicher als eine Kuli-Spitze. smilie

Und wie testet man einen Stift zum zeichnen am besten? Richtig! Indem man zeichnet. Gesagt getan, ich habe mir die App “Sketchbook Express” heruntergeladen (nebenbei eine sehr geniale App, vielleicht gibts mal einen gesonderten Review dazu smilie ) und losgelegt. Und ich muss sagen, für den ersten Versuch und dafür dass ich total aus der Übung bin, ist es gar nicht so schlecht geworden!

Manga Angi, gezeichnet mit dem Wacom Bamboo iPad Stylus

Ein kleines Pikachu habe ich einige Tage später vor mich hingekritzelt, und gestern Abend spontan eine knuffige Hello Kitty.

Hello Kitty und Pikachu, gezeichnet mit dem Wacom Bamboo iPad Stylus

Mein Fazit: Der Stylus hat mich überzeugt, er tut was er soll und das auch sehr zuverlässig. Seinen durchaus stolzen Preis von rund 30 Euro ist er mir auf jeden Fall wert. Das zeichnen geht mit dem Bamboo Stylus gut von der Hand, auch längere Zeichensessions sind kein Problem – an der ersten Zeichnung habe ich durchaus einige Stunden gesessen, bis ich damit zufrieden war. smilie Mit einer dicken Kissenpolsterung als Ablage lässt es sich wunderbar chillig mit dem iPad auf dem Sofa zeichnen. Ich muss zugeben, das hat was!

Den Stylus gibt es im Wacom-Shop direkt für 29,90 € zu bestellen, zuzüglich Versandkosten in Höhe von 6 €. Alternativ gibt es ihn zum Beispiel ab 34 € bei Amazon; da hier die Versandkosten entfallen somit 2 € günstiger. Auch Saturn z.B. führt den Wacom Bamboo, hat ihn nach meiner Erfahrung allerdings nicht immer vorrätig.

Zuletzt noch ein kurzer Hinweis auf die hauseigene Notiz-App vom Wacom: Bamboo Paper kann kostenlos im App-Store heruntergeladen werden und dient zum handschriftlichen notieren und skizzieren. Die App verfügt über eine Handauflagenunterdrückung, mit der sich wohl verhindern lässt dass die Hand beim schreiben und zeichnen Spuren auf dem Zeichenpapier hinterlässt – bisher habe ich dieses Feature aber noch nicht getestet.